Presseinformation vom 23.01.2026

Der mehrgeschossige Generationenhof Eichengrund mit Vollholzelementen von holzius schlägt Wurzeln mitten in der Gemeinde.

Wie aus einer Idee für gemeinschaftliches Wohnen der naturnah errichtete Generationenhof in Ahaus gewachsen ist.

Generationenhof_(c)holzius - Hans Jürgen Landes (103) © holzius/Hans Juergen Landes Fotografie

„Die unbehandelten und reinstofflichen Bauelemente von holzius sorgen im Haus B für besonderen Wohnkomfort. Denn die Kombination aus hervorragenden Dämmungseigenschaften, der Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulation und der hohen Wärmespeicherkapazität macht naturbelassenes Vollholz zu einem idealen Baustoff für wohngesundes und energiesparendes Wohnen. Darüber hinaus absorbiert dieser Wandaufbau auch Schall. Die Mieter dieser Wohnungen berichten deshalb von besonderer ‚Wohn-Wärme‘ und Ruhe, wodurch sie sich heimelig und wohl fühlen“, so Bauherr Dr. Ralf Gerl.

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Die grundlegende Idee zum heute realisierten „Generationenhof Eichengrund“ in Ahaus an der niederländischen Grenze des westlichen Münsterlandes (Nordrhein-Westfalen) datiert bereits 40 Jahre zurück. Ein künstlerisch tätiger Freund des Bauherrn Dr. Ralf Gerl lebte damals in einem Haus, das er mit jüngeren Generationen teilte – eine Konstellation, von der alle Beteiligten im Alltag profitierten. Dieses Konzept sollte nun in einem eigens dafür geschaffenen Lebens- und Wohnumfeld zielgerichtet realisiert werden, und zwar in möglichst nachhaltiger, naturnaher und wohngesunder Bauweise.

Dr. Gerl präzisiert: „Gemeinsam statt einsam – in meinem medizinischen Umfeld und persönlichen Bekanntenkreis haben wir festgestellt, dass die Nachfrage nach generationsübergreifendem Wohnen und der entsprechenden Infrastruktur vorhanden ist. In diesem Sinne haben wir uns nach entsprechenden Flächen umgeschaut, um unser Konzept bestmöglich zu verwirklichen.“ In Ahaus wurde man fündig: Die Besitzer eines 5.600 m2 großen Grundstücks wollten dieses verkaufen, vorausgesetzt, dass die darauf befindliche Villa nicht abgerissen und der alte Baumbestand bestmöglich erhalten wird. „Gemeinsam mit den Architekten und Stadtplanern Eble Messerschmidt Partner wurde eine herausragende Lösung entwickelt. Die renovierte Bestandsvilla nimmt heute eine zentrale Stellung im Hof-Ensemble ein. Sie dient als Gemeinschafts- und Gästehaus und bildet die adressbildende Eingangszone. Die zwei Blutbuchen und mehrere Eichen wurden als ästhetische Leitbäume in das Quartierkonzept integriert.“ Die drei skulptural geformten, zwei- bis dreigeschossigen Neubauten wurden harmonisch rund um den öffentlich zugänglichen Innenhof angeordnet.

Naturverbunden Bauen für Generationen

Die Entscheidung für den Naturbaustoff Holz als wesentliches Bau- und Gestaltungselement der neu errichteten Gebäude des Generationenhofs ist ebenfalls Dr. Gerl zu verdanken. Er lernte die wohnlichen Vorteile – das heimelige Gefühl, der angenehme Geruch, das ausgeglichene Raumklima – während eines Urlaubs kennen und schätzen. „Diesen wohngesunden Mehrwert wollte ich unbedingt in den Wohneinheiten unseres Konzepts realisieren. Wir haben uns deshalb von Anfang an gezielt nach Planungspartnern umgesehen, die Erfahrung im konstruktiven Holzbau haben.“ Zwei der drei neuen Wohngebäude wurden in Holz-Hybridbauweise realisiert, das dritte und gleichzeitig größte Gebäude wurde mit den patentierten, leim- und metallfreien, werksseitig vorgefertigten Vollholzelementen des Südtiroler Holzbauspezialisten holzius errichtet. In diesem Haus befinden sich zwölf Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 1.050 m2.

Mit der Kraft und Energie des Holzes: Das holzius-Bausystem

„So wie die Hotelräumlichkeiten, die ich im Zuge meines Urlaubs kennengelernt habe, werden auch die Vollholzelemente von holzius leim- und metallfrei gefertigt und enthalten keinerlei chemisch-synthetische Fremdstoffe. Dieses Bausystem passt perfekt zum Anspruch, den wir uns bei der Errichtung des Generationenhofs selbst gestellt haben“, erklärt Dr. Gerl. Denn das holzius-Funktionsprinzip nutzt bewusst die natürlichen Eigenschaften des Holzes, das aus PEFC-zertifizierten, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus dem Alpenraum und Schwarzwald stammt. Dabei werden das Quellen und Schwinden des Qualitätsholzes nicht unterbunden, sondern gezielt genutzt. Mittels Gratleistenverbindung lassen sich stabile Wandelemente ohne Leim und Metall herstellen, denn Holz-in-Holz-Verbindungen sind robust, widerstandsfähig und zuverlässig. Sämtliche Vollholzelemente werden in der Produktion von holzius aus langsam gewachsenem Starkholz werksseitig vorgefertigt, sodass keine zusätzliche Bearbeitung auf der Baustelle erforderlich ist. So lässt sich wertvolle Montagezeit einsparen, was die Kosten senkt und den Koordinationsaufwand mit weiteren Gewerken reduziert. Für die Ausführung und Montage in Ahaus war die Firma Terhalle Holzbau als Generalunternehmer verantwortlich, ein klimaneutrales Unternehmen mit umfassendem Know-how im Bereich des ganzheitlichen ökologischen Bauens.

Wohngesund und energiesparend

Die insgesamt 22 Wohneinheiten in den drei neu errichteten Wohnhäusern des Generationenhofs umfassen eine Gesamtwohnfläche von 2.030 m2. Sie sind allesamt barrierefrei erreichbar und in 
KfW-Energieeffizienzhaus-40-Plus-Standard ausgeführt. Im mit holzius ausgeführten Haus B kommen Vollholz-Wandelemente mit einer Stärke von 180 mm zum Einsatz. Fassadenseitig wurden diese Elemente mit einer 200 mm starken Aufdämmung aus Zellulose und Mineralwollematten versehen. In den Schlafzimmern dieses Hauses wurde Zirbenholz verwendet – ein traditionelles, nachweislich schlafverbesserndes Baumaterial. Dr. Gerl berichtet: „Die unbehandelten und reinstofflichen Bauelemente von holzius sorgen in diesem Gebäude für besonderen Wohnkomfort. Denn die Kombination aus hervorragenden Dämmungseigenschaften, der Fähigkeit zur Feuchtigkeitsregulation und der hohen Wärmespeicherkapazität macht naturbelassenes Vollholz zu einem idealen Baustoff für wohngesundes und energiesparendes Wohnen. „Darüber hinaus absorbiert dieser Wandaufbau auch Schall. Die Mieter dieser Wohnungen berichten deshalb von besonderer ‚Wohn-Wärme‘ und Ruhe, wodurch sie sich heimelig und wohl fühlen.“

Das Nutzungskonzept: Bis ins Detail nachhaltig

Die drei Neubauten auf dem Areal übernehmen architektonisch den Maßstab der Umgebungsbebauung und interpretieren ihn mit ihrer bewegten Dachlandschaft in einer zeitgemäßen Formensprache. Die ortsübliche und vorgeschriebene Klinkerfassade erhält durch die zurückhaltende Anthrazitfarbe eine moderne Anpassung. Der Naturbaustoff Holz wird bereits im Fassadenbereich als klar erkennbares Gestaltungselement genutzt. Der durch die Gebäude eingefasste Innenhof ist als kleiner Landschaftspark mit dem alten Baumbestand ausgeführt. Natürlicher Schatten, ein Wasserspiel sowie der Gemeinschaftsgarten mit heimischen Gehölzen laden - auch die Nachbarschaft - ein, sich hier zum Plaudern, Verweilen und aktiven Gärtnern zu treffen. In diesem Sinne ist auch das Energiekonzept des Generationenhofs in Ahaus generationsübergreifend und somit nachhaltig ausgelegt. Die zentrale Energieversorgung erfolgt gebäudeautark über Geothermie. Insgesamt wurden auf dem Grundstück 15 Bohrungen in bis zu 120 m Tiefe durchgeführt. Die Wärmepumpen werden mit dem Strom der auf den Gründächern integrierten PV-Anlagen betrieben. Darüber hinaus sind die Wohnungen mit einer dezentralen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Ein Gesamtkonzept, das Anerkennung findet: „Das Projekt hat beim Award ‚Wohnbauten des Jahres 2025‘ des Callwey-Verlags München in der Kategorie ‚Generationenwohnen‘ gewonnen – eine schöne Bestätigung für unser gesamtheitliches Konzept. Darüber hinaus wurde es auch zum ‚Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2025/26‘ eingereicht“, so Dr. Gerl abschließend.

Holzbau im urbanen Umfeld: Zukunftsfähig für Generationen

Für Herbert Niederfriniger, Firmengründer und Geschäftsführer von holzius, ist der Generationenhof Eichengrund in Ahaus ein spannendes städtebauliches Referenzprojekt: „Hier zeigt sich, wie der Naturbaustoff Holz auf intelligente Weise im urbanen Umfeld eingesetzt werden kann. Das Konzept sieht vor, Lebens- und Wohnraum für Bewohner verschiedensten Alters bereitzustellen – im wahrsten Sinne des Wortes für Generationen. Mit unseren leim- und metallfreien, werksseitig vorgefertigten Vollholzelementen haben wir einen entscheidenden Teil dazu beigetragen, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig haben wir einmal mehr gezeigt, dass sich die holzius-Bauelemente für die Realisierung mehrgeschossiger Gebäude bestens eignen – nach individuellen architektonischen Vorgaben, auch in Kombination mit anderen Baumaterialien.“ 

Projekt-Eckdaten

  • Idee und Bauherrschaft: Dr. Ralf Gerl
  • Architektur: Eble Messerschmidt Partner, Architekten und Stadtplaner PartGmbB, D-72076 Tübingen
  • Zimmerei: Terhalle Holzbau GmbH, D-48683 Ahaus
  • Vollholzelemente: holzius GmbH, I-39023 Laas (Südtirol)  
  • Bauzeit: 2022 bis 2024, Fertigstellung Mai 2025
  • Materialmengen holzius:
    130,34 m³ Vollholz-Wandelemente
    61,22 m³ Vollholz-Decken- und Dachelemente
  • Holzarten: Fichte und Zirbe
  • Kohlenstoff-Speicherpotenzial: ca. 160 t

holzius – Naturverbunden bauen und wohnen

Als Anbieter patentierter, leim- und metallfreier Vollholzelemente für Wohnhäuser gestartet, gehören auch Mehrfamilienhäuser und öffentliche und gewerbliche Bauten aus Vollholz in baubiologischer Ausführung zum holzius-Angebot. „Wir wollen gesunde Wohnräume schaffen und intakte Lebensräume erhalten. Auf diese Art und Weise wollen wir Mensch und Natur zusammenbringen“, so Firmengründer Herbert Niederfriniger. holzius setzt sich für den Fortbestand einer intakten Natur, die Schonung von Ressourcen und eine lebenswerte Umgebung ein. Ziel ist es, die variantenreiche Vollholzbauweise mit werksseitig vorgefertigten Wand-, Decken- und Dachelementen in die Städte zu bringen und damit auch dort naturverbundenes Wohnen und Leben zu ermöglichen.

Die ganzheitlich durchdachten Produkte von holzius entsprechen an jedem Betrachtungspunkt den Anforderungen eines achtsamen Umgangs mit der Natur. holzius arbeitet ausschließlich mit reinem, naturbelassenem Holz – vom Wald bis zum fertigen Element bleibt es unbehandelt. Da die Vollholzelemente frei von Fremdstoffen sind, bleiben sie vollständig im Kreislauf der Natur. Sie sind rückbaufähig und können anschließend in den biologischen und technischen Kreislauf rückgeführt bzw. wiederverwendet werden. Seit Ende 2022 sind die holzius-Vollholzelemente mit dem internationalen Nachhaltigkeitslabel Cradle to Cradle Certified TM Gold ausgezeichnet. Verarbeitet wird ausschließlich PEFC-zertifiziertes Holz aus dem Alpenraum und Schwarzwald.

holzius GmbH 
Gewerbegebiet Eyrs 17
I – 39023 Laas
0039 0473 618185
info@holzius.com
www.holzius.com






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