Presseinformation vom 12.08.2019

Schulzentrum Sterzing macht Holz erlebbar.

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Aufstockung in Massivholz: ein gelungener Beitrag zum aktiven Klimaschutz.

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Während die Schüler ihre Sommerferien genießen, gehen die Umbau- und Erweiterungsarbeiten am italienischen Schulzentrum „Alexander Langer“ in Sterzing in die Endphase. Ökologisches Handeln, Wohlbefinden für Schüler und Lehrer sowie hervorragende klimatische Bedingungen sprachen für Holz als Baumaterial und für holzius, deren leim- und metallfreie, naturbelassene Vollholzelemente eingesetzt wurden.

„Gerade in einem öffentlichen Gebäude ist die Verwendung von Holz ein sinnvoller Beitrag zum aktiven Klimaschutz“, zeigt sich holzius-Geschäftsführer Herbert Niederfriniger über die Umbau- und Erweiterungsarbeiten am italienischen Schulzentrum in Sterzing überzeugt. Das Schulgebäude in der Lahn, das in den 1960er Jahren nach Plänen von Architekt Wilhelm Sachs erbaut und von namhaften Künstlern wie Hans Prünster und Robert Scherer gestaltet wurde, galt lange Zeit als Aushängeschild der Stadt Sterzing. Schließlich waren dort deutschsprachige als auch italienischsprachige Schüler untergebracht, ganz im Sinne Alexander Langers, nach dem das Schulzentrum benannt ist.

Die steigenden Schülerzahlen als auch der Wunsch nach einem einzigen Schulzentrum für Grund-, Mittel- und Oberschule haben eine Umstrukturierung und Erweiterung des Gebäudes notwendig gemacht. Für Architekt Siegfried Delueg, der den Planungswettbewerb für sich entscheiden konnte, war es sehr wesentlich, die bestehende Struktur in der einladenden Form der Geste von „ausgebreiteten Armen“ als Zeugnis der Schulbaugeschichte des Landes in den Vordergrund zu stellen. Seine Idee zur Aufstockung in Massivholzbauweise erklärte er mit den Worten: „Ökologisch zu denken und zu handeln muss unser Ziel sein, weshalb – für die Aufstockung – ausschließlich Holz als Baumaterial in Frage gekommen ist.“ Schließlich weise dieses den geringsten ökologischen Fußabdruck auf und können zugleich fast 500 Tonnen CO2 eingespart werden.

„Mit dieser gelungenen Gemeinschaftsleistung macht die öffentliche Verwaltung Holz erlebbar und begreifbar, was mit Sicherheit zur Nachahmung führt“, so Niederfriniger, der auch das positive Lern- und Arbeitsklima für Schüler und Lehrpersonen hervorhob. Das Kiefernholz für die massiven Bauteile stammt aus St. Vigil in Enneberg, wo es in den Wäldern lokaler Bauern unter Berücksichtigung der Mondphasen geschlägert und anschließend in einem Sägewerk im Pustertal eingeschnitten und getrocknet wurde. Nach der Verarbeitung zu leim- und metallfreien Vollholzelementen in Prad fand die Montage in Sterzing statt, wobei die Außenverschalung aus sägerauem Lärchenholz besteht.

Im Innenbereich wurde das bestehende Gebäude komplett umstrukturiert. Insgesamt 40 Klassenräume, eine Aula Magna, eine Bibliothek, Lehrerzimmer und Büros für die Verwaltung wurden entweder neu errichtet oder umgestaltet wie auch die angrenzende Turnhalle. Die wertvollen Fresken der Künstler Robert Scherer und Hans Prünster im Gebäudeinneren, frühe Beispiele für Kunst am Bau der 1960er Jahre, fanden nach der Erweiterung eine fachgerechte Restaurierung.

„Mein Herz schlägt für Holz“, bekannte auch Mario Broll, Direktor der Landesabteilung Forstwirtschaft, der die Symbolkraft des Schulgebäudes betonte. „Es geht um das Wohlbefinden von Schülern und Lehrpersonen, aber auch um das Gefühl, einen Teil des Naturkreislaufes in die Schule gebracht zu haben, wo Kinder und Jugendliche einen bedeutenden Teil ihres jungen Lebens verbringen.“

Das Schulzentrum „Alexander Langer“ öffnet im Herbst 2019 wieder seine Tore. Dann werden es mehr als 200 Grund- und Mittelschüler mit Leben füllen.

Zahlen und Fakten

Bauphase: März 2017 bis August 2019
Fertigstellung: 09/2019
Bauherr: Autonome Provinz Bozen
Planung: Arch. Siegfried Delueg, Brixen
Generalunternehmen: Bietergemeinschaft I.T.I.-DAMIANI-WOLF
Vollholzelemente: holzius

Leim- und metallfreie Vollholz-Elemente von holzius: Gesamt 133 m3, davon
Unbehandelte holzsichtige Oberflächen: 1.017 m²

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Als Anbieter patentierter, leim- und metallfreier Vollholzelemente für Wohnhäuser gestartet, gehören auch fertige Gebäudehüllen für Mehrfamilienhäuser, öffentliche und gewerbliche Bauten aus Vollholz in baubiologischer Ausführung zum holzius-Angebot. „Wir wollen gesunde Wohnräume schaffen und intakte Lebensräume erhalten. Auf diese Art und Weise wollen wir Mensch und Natur zusammenbringen“, so Firmengründer Herbert Niederfriniger. holzius setzt sich für den Fortbestand einer intakten Natur, die Schonung von Ressourcen und eine lebenswerte Umgebung ein. Ziel ist es, die variantenreiche Vollholzbauweise mit werksseitig vorgefertigten Wand-, Decken- und Dachelementen auch in die Städte zu bringen und damit auch dort naturverbundenes Wohnen und Leben zu ermöglichen.

holzius GmbH
Kiefernhainweg 96, I-39026 Prad am Stilfserjoch - Südtirol
0039 0473 618185, info@holzius.com, www.holzius.com
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Bilder

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Im Bild (v. l.) Vizedirektor Paolo Todesco, Stadtrat Fabio Cola, Bürgermeister Fritz Karl Messner, Architekt Siegfried Delueg, Abteilungsdirektor Mario Broll und holzius-Geschäftsführer Herbert Niederfriniger.

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