Presseinformation vom 14.02.2020

Für Gesundheit und Umwelt: Helmholtz-Forschungszentrum für Diabetes.

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Für ein Mehr an Transparenz in der Forschung realisierte Rubner Holzbau für den Neubau eine großflächige Pfosten-Riegel-Fassade. Diese ist als Doppelfassade aufgebaut in Form einer Holz-Glas-Konstruktion mit Sonnenschutzverglasung und einer vorgestellten Stahl-Glas-Fassade mit Einfachverglasung.

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Das Helmholtz Zentrum im Norden Münchens verfolgt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes zu entwickeln. Moderne Lösungen für das neue Forschungszentrum auf baulicher Ebene entwickelte Rubner Holzbau gemeinsam mit Planern und Architekten in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Handwerksbetriebe.

Dass das neu errichtete Diabetes-Forschungsinstitut ein wichtiger Meilenstein für die Infrastruktur und die rund 400 Mitarbeiter darstellt, ist unbestritten. Diabetes gilt mit an die sechs Millionen diagnostizierten Diabetes-Fälle in Deutschland als weit verbreitete Volkskrankheit. Die Dunkelziffer von Personen, die nichts von ihrer Krankheit wissen, dürfte ebenso hoch liegen. Um diese Diabetes-Epidemie einzudämmen dient das vierstöckige, multidisziplinäre, biowissenschaftliche Forschungszentrum in Neuherberg, bei dem in der Planung auf die Interaktion und Kommunikation zwischen den Wissenschaftlern der verschiedenen Institute und Arbeitsgruppen besonders geachtet wurde. Für ein Mehr an Transparenz in der Forschung realisierte Rubner Holzbau für den Neubau eine großflächige Pfosten-Riegel-Fassade. Diese ist als Doppelfassade aufgebaut in Form einer Holz-Glas-Konstruktion mit Sonnenschutzverglasung und einer vorgestellten Stahl-Glas-Fassade mit Einfachverglasung. Während die äußere Ebene als Schutz gegen auftretende Umwelteinwirkungen wie Sonne, Wind oder Regen dient, übernimmt die innere Fassade die Wärmedämmfunktion. Ein weiterer Vorteil dieser Zweiteilung findet sich in der Klimatisierung des Gebäudes, da sich bei extremen Temperaturen die Außenluft an die Innentemperatur anpasst, ehe sie ins Bauwerk eintritt.

Für die Glasdach-Konstruktion unterstützen die Oberlichtverglasungen als optisch sehr moderne Belichtungsmöglichkeit den Lichteinlass ins Gebäudeinnere. Zudem wurden auch Nur-Glas-Geländer als absturzsichere Verglasung angebracht. Für die vorhandenen Dachschrägen wurde eine spezielle Holz-Pfosten- Riegel-Aufsatzkonstruktion entwickelt, eine weitere Aufsatzkonstruktion mit einem Gewicht von über 40 Tonnen befindet sich entlang der senkrechten Sonnenschutzverglasung. Dort sind auch die Horizontal-Lamellenanlagen als Sonnenschutz integriert, die elektrisch betrieben werden können. Zwei Aluminium-Vordächer und eine Windfangkonstruktion, die zusätzlichen Schutz vor Wind und Kälte bringen, runden das Erscheinungsbild des modernen Diabetes-Forschungsinstituts ab.

Die Holz-Alu Pfosten-Riegel Fassaden sowie die Aluminium Fassadenbauelemente wurden von Rubner Holzbau werkseitig geplant und hergestellt. Nach der pünktlichen Anlieferung übernahm Rubner auch die Montage und koordinierte die Holz- und Stahl-Fassadenbauarbeiten. Neben den zugehörigen Spenglerarbeiten verantworteten die Fachleute von Rubner außerdem die Glasdach-Konstruktion mit dem Nur-Glas-Geländer.

„Bei der Planung des neuen Diabetes-Forschungsgebäudes legten wir großen Wert auf die Verbindung zwischen Funktion und Erscheinungsbild. ‚Form follows function‘“, fasst Architekt und HDR-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Guido Meßthaler seine Herangehensweise und Idee zusammen. „Mit diesem Neubau wird die Diabetes-Spitzenforschung gleich mehrfach unterstützt, denn er verbindet kommunikative Räume mit Laborlandschaften und vernetzt die neue Forschungsstätte mit den anderen Instituten, die sich hier am Campus befinden. So können die Wissenschaftler gemeinsame Lösung entwickeln.“

Fertigstellung: 2019
Bauherr: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum
für Gesundheit und Umwelt, Neuherberg (DE)
Architektur: HDR, Düsseldorf (DE)
Holz- und Fassadenbau: Rubner Holzbau, Augsburg (DE)
Fassade:
5.115 m2 Fassadenfläche,
1.160 m2 Alu-Pfosten-Riegel-Fassade mit Sonnenschutz,
1.420 m2 Holz-Alu-Pfosten-Riegel-Fassade mit Sonnenverglasung,
1.800 m2 Stahl Pfosten-Riegel-Fassade mit Einfachverglasung,
41 t Stahlunterkonstruktion für senkrechte Verglasung und Dachschräge,
360 m2 Pfosten-Riegel-Aufsatzkonstruktion mit senkrechter Sonnenschutzverglasung,
375 m2 Pfosten-Riegel-Aufsatzkonstruktion für die Dachschräge mit Sonnenschutzverglasung,
1.639 m2 Alu Horizontal-Lamellenanlagen als Sonnenschutz,
250 lfm. Nur-Glas-Geländer.

www.rubner.com/holzbau
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Bilder

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Für ein Mehr an Transparenz in der Forschung realisierte Rubner Holzbau für den Neubau eine großflächige Pfosten-Riegel-Fassade. Diese ist als Doppelfassade aufgebaut in Form einer Holz-Glas-Konstruktion mit Sonnenschutzverglasung und einer vorgestellten Stahl-Glas-Fassade mit Einfachverglasung.

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