Presseinformation vom 18.11.2019

Altbestand mit Holzbau erweitert. Die größte Kletterhalle im Alpe-Adria-Raum.

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Sämtliche Arbeiten vom Abbruch über die Erfassung der Naturmaße und die Planung bis hin zur Produktion und Montage wurden innerhalb von nur einem Monat durchgeführt.

Klettern ist längst keine zeitweilige Trendsportart mehr, die von einigen wenigen betrieben wird, sondern zählt längst zum Breitensport. Immer mehr Hobby- und Wettkampfsportler zieht es in schwindelerregende Höhen. Im Jahr 2020 wird Klettern sogar eine Disziplin bei den Olympischen Spielen in Tokio. Die Stadt Villach ist am Puls der Zeit und dafür bestens gerüstet. In der Italienerstraße gegenüber der Lutschounigkaserne entstand ein neues Eldorado für Klettersportlerinnen und -sportler. Auf drei Ebenen mit insgesamt 2.000 m2 Kletter-, Sport- und Freizeitfläche geht es im ehemaligen, seit 1994 leerstehenden Konsumgebäude, hoch hinaus.

„Die Bausubstanz war sehr differenziert zu betrachten aber grundsätzlich gut, daher konnte viel vom Altbestand erhalten und darauf aufgebaut werden“, so DI Markus Lackner von Lackner | Egger ZT, verantwortlich für die Statik des Gebäudes. „Die Nutzung des Altbestandes, bis zu 16 m hohe Räume, hohe Brandschutzanforderungen gemäß R60 und ein knappes Budget verbunden mit dem Wunsch einer extrem kurzen Bauzeit waren ideale Voraussetzungen für einen Holzbau“.

Die größte Kletterhalle im Alpe-Adria-Raum bietet 240 Seilkletter- und 80 Boulderrouten mit 4-16,5 m Höhe und einem Schwierigkeitsgrad bis 8b, Vorstieg- und Toprope, zwei Boulderebenen, zwei Speedbahnen und einen eigenen Kinderbereich. Von der 16 m hohen Außenkletterwand eröffnet sich den Sportlern ein Panoramablick auf die gesamte Innenstadt und die umliegenden Berge. Die Gastround Lounge-Bereiche inklusive Terrassen laden zum Kraft tanken und Chillen ein. Seminar- und Therapieräume komplettieren das großzügige Angebot. Die Planung musste übrigens auf Basis von Naturmaßen nach dem Abbruch der nicht benötigten Bestandselemente erfolgen. Eine entsprechend dimensionierte Holzskelettkonstruktion, ausgesteift durch K-Fachwerke, bildet die Grundstruktur. Brettsperrholzdecken und -wände ergänzen das Bauwerk, das aufgrund der hohen werksseitigen Vorfertigung aller Holzbauelemente im Werk Ober-Grafendorf in kurzer Zeit montiert werden konnte: So wurden sämtliche Arbeiten vom Abbruch über die Erfassung der Naturmaße und die Planung bis hin zur Produktion und Montage innerhalb von nur einem Monat durchgeführt.

  • Fertigstellung: 2017
  • Bauherr: VER-PRO, Villach (AT)
  • Architekten: Katzianka | Lengger Architektur ZT, Villach (AT)
  • Statik: Bauingenieure Lackner | Egger ZT, Villach (AT)
  • Holzbau: Rubner Holzbau, Finkenstein (AT)
  • Brettschichtholz: 310 m3
  • Bilder: Katzianka | Lengger Architektur ZT, Kletterhalle Villach

www.rubner.com/holzbau
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Bilder

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