Presseinformation vom 26.08.2020

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger besuchte Rubner Holzbau in Ober-Grafendorf.

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V.l.n.r.: Rubner Holzbau Geschäftsführer Roman Fritz, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Rubner Holzbau Prokurist Anton Wanas.

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Rubner Holzbau-Geschäftsführer Roman Fritz begrüßte Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger zu einer Werkspräsentation in Ober-Grafendorf. Neben der Besprechung der aktuellen wirtschaftlichen Situation waren gegenwärtige Projekte und die Vorzüge des Holzbaus Themen des Zusammentreffens.


„In ganz Niederösterreich gibt es zahlreiche Unternehmen, die die Corona-Krise hervorragend gemeistert haben. Rubner Holzbau ist eines von ihnen. Mit dem regional verfügbaren Baustoff Holz realisiert der Produktionsbetrieb aus Ober-Grafendorf mit seinen 270 Beschäftigten, und insgesamt rund 600 an allen Standorten, beeindruckende und international ausgezeichnete Holzbauten. Niederösterreich benötigt solche Vorzeigebetriebe, die auch als regionaler Arbeitgeber eine enorm wichtige Funktion einnehmen“, erklärt LR Jochen Danninger anlässlich des Betriebsbesuchs bei Rubner Holzbau.

Als Mitte März zahlreiche Baustellen geschlossen und die Lieferketten unterbrochen wurden, war die Verunsicherung bei den Kunden groß. Rubner Holzbau, das zu den führenden Ingenieurholzbaubetrieben Europas zählt, hielt auch zu dieser Zeit seinen Betrieb aufrecht. Personal wurde nicht abgebaut. „Die Produktion lief unter entsprechenden Sicherheits- und Präventivmaßnahmen weiter. Als allmählich die Entspannung wieder eintrat, konnten wir unsere Montagearbeiten unmittelbar fortsetzen“, berichtet Roman Fritz, Geschäftsführer von Rubner Holzbau Österreich.

In Zeiten des sich beschleunigenden Klimawandels gewinnt der nachwachsende Rohstoff Holz zunehmend an Bedeutung. Der Anteil von Holzbauten – auch in Form von Mischkonstruktionen – nimmt am Gesamtbauvolumen kontinuierlich zu, denn der regional verfügbare, natürliche Baustoff steht für Energieeffizienz, Klimaschutz und effektives Bauen. 

„Mit unserer werkseitigen Vorfertigung der Holzbauelemente im österreichischen Rubner-Werk in Ober-Grafendorf wird die Lieferung großer Kapazitäten ermöglicht, die Rohbauzeit verkürzt sowie Kosten und Termine optimal eingehalten. So entstehen komplette Gebäude, Gebäudehüllen, Holz-Glas-Fassaden, aber auch der zeitsparende Austausch bestehender Fassaden bei energetischen Sanierungen ist rasch möglich“, erklärt Geschäftsführer Roman Fritz, der neben Österreich auch für die Regionen Deutschland, Frankreich, UK und Asien verantwortlich ist.

Seit einiger Zeit beschäftigt sich Rubner Holzbau intensiv mit den Anforderungen des Bauens im urbanen Raum und bietet dafür Lösungen sowohl im Bereich Hybridbau als auch im mehrgeschossigen Hochbau aus Holz. Die Innovationen erlauben es Architekten, immer größer und höher zu bauen. Bei der Nachverdichtung im urbanen Wohnbereich und bei Aufstockungen gilt Holz aufgrund seines Gewichtes als der geeignetste Baustoff. 

Als zuverlässiger Partner für Architekten, Planer, kommunale Bauherren und Investoren realisierte Rubner Holzbau bisher nicht nur aufsehenerregende Vorzeigeprojekte wie den mit 100 Meter weltweit höchsten Holzaussichtsturm am Pyramidenkogel in Kärnten, sondern auch Infrastrukturbauten wie Schulen, Einkaufsmärkte, Kultur- und Sporthallen bis hin zu Flughafenbauten. Kürzlich realisierte Bauten wie der mit dem Holzbaupreis ausgezeichnete Sportpark Graz, der modernsten Ballsporthalle Österreichs, das neue ökologische Schulzentrum in Gloggnitz oder das größte Logistikzentrum der Österreichischen Post in Kalsdorf bei Graz unterstreichen die rund 90-jährige Erfahrung des Unternehmens. 

Auf internationaler Ebene fand der philippinische Mactan Cebu International Airport, mit der ersten komplett aus Brettschichtholz hergestellten Dachkonstruktion eines Flughafens in Asien große Beachtung. 148 Jury-Mitglieder aus 68 Ländern kürten den Flughafen beim World Architecture Festival in Amsterdam in der Kategorie „Completed Buildings – Transport“ zum Sieger-Projekt. Mit dem Folgeprojekt Clark International Airport – ebenfalls auf den Philippinen – wurde ein noch größerer Flughafenbau soeben zeit- und anforderungsgerecht an den Auftraggeber übergeben. Weitere Projekte in England, Singapur, Australien und Kanada wurden von Rubner Holzbau vor Kurzem fertiggestellt.

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger zeigte sich von der Projektvielfalt äußerst beeindruckt und hebt vor allem den Stellenwert von ökologisch errichteten Wohnbauten hervor. Seit vielen Jahren ist dieser Bereich ein wesentliches Segment des Portfolios von Rubner Holzbau. So setzen europäische Metropolen wie London, Paris, Berlin, München, Frankfurt – um nur einige zu nennen – nicht nur im Infrastrukturbau sondern auch zur Deckung des dringend benötigten Wohnraums stark auf Holz- und Hybridbauten und die Erfahrung von Rubner Holzbau. Soeben wurde der siebengeschossige Wohnbau ‚Walden 48‘ in zentraler Lage in Berlin realisiert und an die ersten Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. Das sechsgeschossige, 60 Meter lange Holzmassiv-Wohngebäude unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von Holz- und Holz-Hybridbauten für urbane Infrastrukturen.

 

Über Rubner Holzbau

Seit dem Jahr 2006 gehört Rubner Holzbau Österreich zur familiengeführten Rubner-Unternehmensgruppe mit Sitz in Kiens im Südtiroler Pustertal. Der Familienbetrieb in vierter Generation gehört europaweit zu den Markt- und Technologieführern im innovativen Holzbau und beschäftigt in Italien, Österreich, Deutschland und Frankreich etwa 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den Geschäftsfeldern Holzindustrie, Ingenieurholzbau, Objektbau, Holzhausbau, Holzfenster und Holztüren werden vom Rohmaterial aus dem Sägewerk in der Steiermark bis zum fertigen Objekt alle Prozesse und Arbeitsschritte in einer lückenlosen und europaweit einzigartigen vertikalen Wertschöpfungskette abgedeckt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete Rubner Holzbau in Österreich einen Jahresumsatz in der Höhe von 66,7 Millionen Euro (plus 21 Prozent gegenüber dem Jahr 2018). Der Gewinn vor Steuern stieg von 1,2 Millionen auf 1,4 Millionen Euro. Mit insgesamt rund 600 Beschäftigten in Ober-Grafendorf sowie an weiteren Standorten in Europa erzeugt Rubner Holzbau jedes Jahr etwa 300.000 m2 Dach- und Fassadenelemente, rund 85.000 m3 Sonderbauteile aus Brettschichtholz und 10.000 m3 Brettsperrholz. Zu den größten Absatzmärkten im Ausland zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die asiatische Region.

www.rubner.com/holzbau

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V.l.n.r.: Rubner Holzbau Geschäftsführer Roman Fritz mit Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

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