Presseinformation vom 04.02.2019

Schneehüenerstock-Flyer - Holzbau auf 2.700 Meter.

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Die bei Rubner Holzbau in Brixen werksseitig vorgefertigten Bauteile wurden mit insgesamt 145 Rotationen vom Tal auf die Baustelle in einer Seehöhe von 2.700 m gebracht. Davon 120 Rotationen mit einem Hubschrauber mit einer maximalen Traglast von 800 kg für 25 Rotationen wurde der Schwerlast-Helikopter „Kamov“ mit einer Tragkraft von 4.000 kg eingesetzt.

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Das Bauen in den Bergen ist eine Geschichte von Wagnissen und Grenzerfahrungen. Sie führt zurück zum Ursprung der Architektur. Den Menschen Schutz und Zuflucht vor der Natur zu gewähren. Das Bauen in hochalpinen Regionen ist in jedem Fall eine Herausforderung. Anspruchsvolle Höhenlagen, ein unberechenbares, meist raues Klima, unwegsames Gelände, exponierte Hanglagen, Bodenknappheit, schwierige Transportmöglichkeiten und starke Wetterextreme erfordern spezielles Bau-Know-how. Umso mehr, wenn es darüber hinaus um nachhaltige Lösungen mit natürlichen Baumaterialien geht.

Die Unternehmen der Rubner Gruppe haben sich diesen Herausforderungen in den letzten Jahrzehnten immer wieder erfolgreich gestellt. Bei unterschiedlichen Berg- und Talstationen von Gondelbahnen, Bergbahnhöfen und Hotelbauten in alpinen Lagen. Auch in Andermatt (CH) im Zuge der Errichtung des sechsgeschossigen Apartmenthauses „Gemse“ mit 19 Ferienwohnungen sowie einer Tragstruktur und Decken aus Brettsperrholz. Das Gebäude entspricht den höchsten Anforderungen in Bezug auf Brandschutz und Schalldämmung und garantiert hohen Widerstand bei extremen Witterungsbedingungen und Schneelasten (bis 1.000 kg/m2). Nach der wunschgemäßen Realisierung entschied man sich in Andermatt im Rahmen der umfassenden Erweiterungen für die Schiarena Andermatt-Sedrun, dem größten Skigebiet der Zentralschweiz, erneut für ein Unternehmen der Rubner Gruppe als Umsetzungspartner.

Am Schneehüenerstock sollte auf 2.700 m Seehöhe eine neue Bergstation für eine 10er-Gondel- und 6er-Sesselbahn entstehen. Bei alpinen Bauten werden die Baumaterialien in der Regel mit dem LKW oder mithilfe einer Materialseilbahn auf den Berg transportiert. Bei diesem Vorhaben konnte die hochalpine Baustelle ausschließlich mit dem Helikopter beliefert werden. Der Termin für die Übergabe stand fest, alleine das Wetter wollte davon keine Notiz nehmen. Wegen den heftigen Schneefällen, Schneestürmen und Lawinengefahr mussten die Bauarbeiten immer wieder unterbrochen werden. So konnten nur wenige Tage genutzt werden, um die Konstruktion rund um die bereits vorhandene Seilbahntechnik zu errichten. Die bei Rubner Holzbau in Brixen werksseitig vorgefertigten Bauteile wurden mit insgesamt 145 Rotationen vom Tal auf die Baustelle in einer Seehöhe von 2.700 m gebracht. Davon 120 Rotationen mit einem Hubschrauber mit einer maximalen Traglast von 800 kg für 25 Rotationen wurde der Schwerlast-Helikopter „Kamov“ mit einer Tragkraft von 4.000 kg eingesetzt. Die maximale Traglast der Helikopter war auch die Vorgabe für Rubner Holzbau für die Produktion und das Maximalgewicht der einzelnen Bauelemente. Entstanden ist eine 13 m hohe Tragstruktur und Dachkonstruktion aus Brettschichtholz, die Wände wurden mit werksseitig vorgefertigten, unter optimalen klimatischen und technischen Bedingungen hergestellten Wandelementen bekleidet. Für die Montage selbst kam neben den üblichen Kränen auch der Hubschrauber zum Einsatz. Rubner Holzbau Brixen verantwortete die Werkstattplanung, Herstellung, Materiallieferung, Vorfertigung, den Transport sowie die Baustellenmontage der Brettschichtholzkonstruktion inklusive Beplankung.

Fertigstellung: 2018
Bauherr: Andermatt-Sedrun Sport AG, Andermatt (CH)
Projektant: Pirmin Jung Ingenieure für Holzbau AG, Rain (CH)
Holzbau: Rubner Holzbau, Brixen (IT)
Dachfläche: 850 m2
Wandfläche: 1.550 m2
Gebäudehöhe: 13 m
Brettschichtholz: 400 m3
Stahl: 20 t
Helikopterflüge: 145
Bilder: Rubner Holzbau, Andermatt-Sedrun
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Bilder

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Die bei Rubner Holzbau in Brixen werksseitig vorgefertigten Bauteile wurden mit insgesamt 145 Rotationen vom Tal auf die Baustelle in einer Seehöhe von 2.700 m gebracht. Davon 120 Rotationen mit einem Hubschrauber mit einer maximalen Traglast von 800 kg für 25 Rotationen wurde der Schwerlast-Helikopter „Kamov“ mit einer Tragkraft von 4.000 kg eingesetzt.

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