Presseinformation vom 25.05.2020

Die Unternehmen der Metalltechnischen Industrie Niederösterreichs in Krisenzeiten.

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Dipl.-Ing. (FH) Herbert Auer, Geschäftsführer Pollmann International.

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Die Betriebe der Metalltechnischen Industrie NÖ (MTI) waren und sind von der weltweiten Corona-Krise stark betroffen. Innovativ versuchen die Verantwortlichen der derzeitigen Herausforderung zu begegnen und sie zeigten in den letzten Monaten große Verantwortung für all ihre Mitarbeiter.

Die Unternehmen der Metalltechnischen Industrie NÖ reagierten rasch. Als sich die ersten Auswirkungen abzeichneten, die durch den Coronavirus hervorgerufen wurden, entwickelten die Industriebetriebe umgehend Aktionspläne und setzen sofort die notwendigen Maßnahmen um. Home Office für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die administrative Tätigkeiten ausüben, waren von Anfang an selbstverständlich. In der Produktion wurde der Schichtbetrieb so organisiert, dass kaum Kontakte unter den Mitarbeitern möglich waren. Zudem wurde der Mund-Nasen-Schutz innerhalb vieler Werksanlagen verpflichtend eingeführt und auch auf vermehrte Desinfektionsaktivitäten geachtet.

„Unsere Unternehmen leben eine besondere Verantwortung. Aber es gebührt auch all den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Betrieben, die in dieser schwierigen Zeit mit größtem Einsatz weitergearbeitet haben, unser aller Dank“, zeigt sich Veit Schmid-Schmidsfelden als Obmann der Fachgruppe Metalltechnische Industrie NÖ sehr beeindruckt.

Sicherheit und Schutz zum Wohle der Mitarbeiter

„Die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für Worthington oberste Priorität. Dementsprechend stellten wir die Produktion für zwei März-Tage ein, um in dieser Zeit einen soliden COVID-19-Aktionsplan zu entwickeln“, berichtet Timo Snoeren, der Geschäftsführer von Worthington Cylinders. Videokonferenzen lösten beim Unternehmen aus Kienberg bei Gaming persönliche Besprechungstermine ab. In der Produktion wurden zahlreiche Plexiglas-Scheiben montiert, um die Arbeitsplätze voneinander zu trennen und die Sicherheit des Einzelnen zu gewährleisten. Zudem stellte Worthington den Mitarbeitern kostenlos Mund-Nasen-Schutz-Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

„Natürlich spürten wir umsatzmäßig die europaweiten vorübergehenden Werksschließungen in der Automobilindustrie. Andererseits stieg der Bedarf an medizinischen Sauerstoffflaschen für Krankenhäuser in ganz Europa“, gibt Timo Snoeren einen Einblick in den Geschäftsverlauf der letzten Wochen. „Die Auswirkungen einer weltweit gelähmten Wirtschaft während der vergangenen zwei Monate werden noch länger spürbar sein.“

Innovationskraft gegen die Krise

Die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten stand auch bei der ZKW Group mit Hauptsitz in Wieselburg an erster Stelle. „Als einer der größten Arbeitgeber im Mostviertel sind wir uns unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst“, sagt CEO Oliver Schubert. „Wir nehmen die Situation sehr ernst.“

Der Spezialist für innovative Premium-Lichtsysteme und Elektronik gilt mit zehn Standorten in acht Ländern als weltweiter Partner für die Automobilindustrie. Während der Krise ging das Unternehmen dazu über einen Mund-Nasen-Schutz selbst zu fertigen und in Form von regionalen Kooperationen auch Desinfektionsflüssigkeiten herzustellen, um die vorrübergehende Lieferknappheit zu überbrücken.

„Unsere Innovationskraft wird die wesentliche Voraussetzung sein, um wieder gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, blickt CEO Schubert bereits wieder in die Zukunft. „Deshalb entwickeln wir bereits neue, innovative Produkte, um zusätzliche Aufträge von unseren Kunden zu erhalten, die die Arbeitsplätze sichern.“ Mittlerweile arbeiten im Werk in Wieselburg wieder rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zwei Schichten.

Vorsichtiger Optimismus

„Mit ihrer Arbeit sichern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MTI unsere gemeinsame Zukunft, gewährleisten eine hohe Versorgungssicherheit und stärken den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Sie alle legen die Basis, dass Österreich die Krise rasch bewältigen wird, um möglichst bald wieder an die wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahre anzuschließen“, resümiert Obmann der Metalltechnischen Industrie Niederösterreichs Schmid-Schmidsfelden.

Der Geschäftsführer des Waldviertler Unternehmens bestätigt, die Auswirkungen der internationalen Werksschließungen auch für den eigenen Betrieb gespürt zu haben. Zudem gab es einen Rückgang bei den Kundenanfragen. Für die weiterarbeitenden Mitarbeiter in der Fertigung organisierten die Verantwortlichen den Schichtbetrieb so weitsichtig, dass Kontakte und persönliche Begegnungen auf ein Minimum reduziert wurden. „Über das gesamte Jahr gerechnet gehen wir von einem Umsatzrückgang von bis zu 25 Prozent aus“, kalkuliert Geschäftsführer Auer seinen Ausblick zurückhaltend.

„Wir nehmen an, was kommt“, erklärt Thomas Welser von Welser Profile Austria. In den vergangenen Monaten konnte das Unternehmen mit Sitz in Ybbsitz die eingehenden Aufträge dank europäischer Lieferanten und einer vorausschauenden Logistik zuverlässig ausführen. Im Bereich der Photovoltaik und der Lagertechnik konnte man sogar zusätzliches Geschäft verbuchen. Zuversicht zur Bewältigung dieser noch nie da gewesenen Herausforderung vermitteln dem Vorsitzenden der Geschäftsführung die langjährigen Geschäftspartner, vor allem aber auch seine loyalen Mitarbeiter. Thomas Welser: „Wir werden anpacken, das Beste daraus machen, gemeinsam lernen und uns weiterentwickeln – ganz nach unserem Leitspruch: Geht nicht, gibt’s nicht!“.

Stimmungsberichte in einer schwierigen Zeit

Interview mit Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Herbert Auer (Pollmann International GmbH)

Wie kam Ihr Unternehmen durch die Krise?
Seit Mitte März bekommt Pollmann die Auswirkungen der OEM-Werksschließungen in den Lieferabrufen zu spüren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Auftragslage als stabil erwiesen. Mit dem schnellen und deutlichen Rückgang der Kundenabrufe war die Entscheidung in den letzten Märztagen unaufschiebbar: Pollmann führte an den Standorten Karlstein und Vitis bis Ende Juni Kurzarbeit ein. Auch an unseren Standorten in den USA und in Tschechien mussten die Kapazitäten an die Abrufe angepasst werden.

Welche Maßnahmen wurden zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen?
In der Fertigung wurden die Schichten so organisiert, dass Kontakte und Begegnungen auf ein Minimum reduziert wurden. Generell gilt es die Abstandsregel einzuhalten sowie zusätzliche Handreinigung und vermehrte Desinfektion. Zudem empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im administrativen Bereich befinden sich überwiegend im Home Office.

Wie bewerten Sie die weitere Entwicklung für Ihr Unternehmen in den kommenden Monaten?
Über das gesamte Jahr gerechnet gehen wir von einem Umsatzrückgang von bis zu 25 Prozent aus. Wir stehen im engen Kontakt mit unseren Kunden und hoffen, dass sich die globalen Automobilmärkte bis Jahresende soweit wieder erholen. Letztlich hängen wir vom Automobilhandel und dessen Entwicklung ab, also bis wann sich die „alten“ Verkaufszahlen wieder einstellen werden.

Interview mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Mag. Ing. Thomas Welser (Welser Profile Austria)

Wie kam Ihr Unternehmen durch die Krise?
Wir liefern Profile an die verschiedensten Branchen. Einige Kunden reagierten verhalten und bauten ihre Bestände ab. Andere wie beispielsweise die Logistikbranche oder die Solarindustrie verwirklichen nach wie vor viele Projekte.
Sie waren sehr dankbar, dass wir sie zuverlässig beliefern konnten, wobei dieser Dank vor allem unseren Mitarbeitern gebührt. Durch unsere langfristigen Geschäftsbeziehungen mit unseren – größtenteils europäischen – Lieferanten und durch unsere vorausschauende Logistik war es uns möglich, eine durchgehende Lieferkette von der Vormaterial-Anlieferung bis zur Versendung sicherzustellen.

Welche Maßnahmen wurden zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen?
Unser Krisenstab hat frühzeitig reagiert und angepasste Verhaltensregeln für unsere Mitarbeiter definiert und kommuniziert. Wenn möglich wurde den Mitarbeitern Home Office gestattet. Die Gebäude sowie kritisches Mobiliar wie Türklinken oder Handläufe wurden häufiger desinfiziert, Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt und Schutzmasken ausgeteilt. Gefährdete Personengruppen durften der Arbeit fernbleiben und unsere Betriebsärzte standen besorgten Kollegen Rede und Antwort.

Welche Herausforderungen mussten Sie in Ihrem Betrieb meistern?
Es war schwierig, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu überblicken, sich ändernde Schutzmaßnahmen rasch umzusetzen und so die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu garantieren. Beispielsweise waren Desinfektionsmittel oder Gesichtsmasken plötzlich schwer zu bekommen.

Wie bewerten Sie die weitere Entwicklung für Ihr Unternehmen in den kommenden Monaten?
Das ist bis dato noch schwer vorherzusagen. Wir nehmen an, was kommt. Unsere langjährigen Geschäftspartner und unsere loyalen Mitarbeiter geben uns Zuversicht für diese noch nie da gewesene Herausforderung. Wir werden anpacken, das Beste daraus machen, gemeinsam lernen und uns weiterentwickeln – ganz nach unserem Leitspruch: „Geht nicht, gibt’s nicht!“.

Interview mit Geschäftsführer Timo Snoeren (Worthington Cylinders)

Wie kam Ihr Unternehmen durch die Krise?
Worthington Kienberg hat während der Corona-Krise produktabhängig beide Seiten der Medaille erlebt: Wir spürten beim Umsatz unserer Erdgastanks die europaweiten vorübergehenden Werksschließungen in der Automobilindustrie. Andererseits stieg der Bedarf an medizinischen Sauerstoffflaschen für Krankenhäuser in ganz Europa. Trotz allem musste auch der Standort Kienberg Kurzarbeit anmelden mit dem Ziel, nach der Krise wieder rasch den Betrieb auf 100 Prozent hochfahren zu können.

Welche Maßnahmen wurden zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen?
Die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für Worthington oberste Priorität. Dementsprechend stellten wir die Produktion für zwei März-Tage ein, um in dieser Zeit einen soliden COVID-19-Aktionsplan zu entwickeln. Neben Home Office im administrativen Bereich finden Besprechungen nun mittels Video- oder Telefonkonferenzen statt. In der Produktion setzen wir auf eine sichere Zusammenarbeit auf Distanz, d.h. wir haben versetzte Schicht-Beginnzeiten, um ein
Aufeinandertreffen in der Umkleide zu vermeiden, und zahlreiche Plexiglas-Scheiben montiert. Zudem stellen wir Mund-Nasen-Schutz-Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Wie bewerten Sie die weitere Entwicklung für Ihr Unternehmen in den kommenden Monaten?
Da wir kurz vor der Fertigstellung einer zusätzlichen Produktionshalle stehen, in der wir Wasserstofftanks für diverse Verkehrsmittel herstellen werden, blicken wir positiv in die Zukunft. Die Auswirkungen einer weltweit gelähmten Wirtschaft während der vergangenen zwei Monate werden aber noch länger spürbar sein.

Interview mit CEO Oliver Schubert (ZKW Group)

Wie kam Ihr Unternehmen durch die Krise?
Wir sind mit zehn Standorten in acht Ländern ein weltweiter Partner der Automobilindustrie. In Bezug auf Covid-19 agieren die jeweiligen nationalen Regierungen sehr unterschiedlich. Wir haben für das proaktive Managen der Corona-Krise eine zentrale Koordinationsstelle eingerichtet, die in engem Kontakt mit lokalen Gesundheitsbehörden, Fachfirmen und Arbeitsmedizinern steht. So tauschen wir weltweit Lösungsansätze aus und definieren erforderliche Maßnahmen. Wir nehmen die Situation sehr ernst.

An unseren beiden Standorten in Wieselburg und Wiener Neustadt haben wir das Kurzarbeitsmodell im Einsatz, um Arbeitsplätze zu sichern. In Wieselburg arbeiten derzeit im Werk bereits wieder rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zwei Schichten. An den zwei chinesischen Standorten Dalian und Ningbo sind beispielsweise bereits mehr als 90 Prozent der Belegschaft wieder am Arbeitsplatz.

Welche Maßnahmen wurden zum Schutz der Mitarbeiter ergriffen?
Als einer der größten Arbeitgeber im Mostviertel sind wir uns unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Bereits ab 12. März haben wir mit den Beschäftigten in Wieselburg und Wiener Neustadt „Home-Office“ vereinbart – sofern dies technisch, inhaltlich und persönlich machbar war. Seit 6. April ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Betreten des ZKW Werksgeländes in Wieselburg vorgeschrieben.

Da Schutzmasken und Desinfektionsmittel aber Mangelware waren, fertigen wir den Mund-Nasen-Schutz in Wieselburg selbst. Für den Engpass bei Desinfektionsmittel suchten wir nach einer raschen Lösung. Mit regionalen Kooperationen (Brauerei Wieselburg und Meridian-Apotheke) produzierten wir auch dieses selbst. Bis jetzt konnten so 180 Liter Desinfektionsflüssigkeit hergestellt werden, um die vorübergehende Lieferknappheit zu überbrücken.

Welche Herausforderungen mussten Sie in Ihrem Betrieb meistern?
Aufgrund der globalen Lieferantenstruktur bleibt die Sicherstellung der Materialversorgung eine große Herausforderung. Durch aktives Management unserer Lieferkette ist es gelungen, bis dato Engpässe erfolgreich aufzulösen. Wir evaluieren täglich, wie sich die ständig ändernden Rahmenbedingungen auf unsere Lieferanten auswirken. Als ZKW  betraf uns die Stilllegung der Produktion unserer europäischen und nordamerikanischen Automobilhersteller am meisten. Deshalb entwickeln wir neue, innovative Produkte, um zusätzliche Aufträge von unseren Kunden zu erhalten, die die Arbeitsplätze sichern.

Wie bewerten Sie die weitere Entwicklung für Ihr Unternehmen in den kommenden Monaten?
Bereits vor der Corona-Krise kühlte der Automobilmarkt merklich ab. Die Krise hat den Markt nochmals sehr stark einbrechen lassen. Lichtblicke erleben wir derzeit in China, wo sich die Märkte bereits wieder zu regenerieren beginnen. Wir hoffen, dass die Prognosen vieler Wirtschaftsforschungs-Institute stimmen und die Talsohle mit 2020 durchschritten sein könnte. Unsere Innovationskraft wird die wesentliche Voraussetzung sein, um wieder gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Wenn sich die Infektionsraten hoffentlich stabilisieren lassen, rechnen wir bereits im vierten Quartal wieder mit einer Normalauslastung. Derzeit fahren wir bewusst auf Sicht und analysieren die Situation Woche für Woche bzw. Monat für Monat.

Facts & Figures der Metalltechnischen Industrie in Niederösterreich

Die Metalltechnische Industrie ist die Schlüsselindustrie und Job-Motor in Niederösterreich. Sie umfasst alle Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei. Mit über 300 Unternehmen und knapp 26.000 Beschäftigten erwirtschaftet die Metalltechnische Industrie NÖ pro Jahr einen Produktionswert von 7,3 Milliarden Euro. Die mittelständisch strukturierte Branche stellt das Rückgrat der industriellen Beschäftigung in Niederösterreich dar.

Zahlen für NÖ:

  • 25.994 unselbständig, beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 309 Unternehmen
  • 7,3 Mrd. Euro Produktionswert (davon 5,2 Mrd. Euro Umsatz im Ausland)
  • 12 Prozent des Bruttoregionalprodukts von NÖ erwirtschaftet die Branche
  • 1030 Lehrlinge – das entspricht rund 40 Prozent der Industrielehrlinge
  • rund 85 Prozent Familienbetriebe
  • 22,5 Prozent aller NÖ Exporte
  • über 115 Mio. Euro F&E-Ausgaben jährlich
Weitere Informationen unter: www.mti-noe.at
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